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Dinkel (Spelzweizen), was ist das ?


Dinkel ist eine Weizenart, die erst seit 1980 wieder vermehrt angebaut wird. Es ist ein Wintergetreide, die Aussaat erfolgt also etwa im Oktober. Die Pflanze ist wenig anfällig gegen Getreidekrankheiten außer gegen Steinbrand. Die Ähre des Dinkels ist langgezogen, lichter und schmaler als bei Weizen. Die Körner sind fest mit der Spelze verbunden, was müllereitechnisch ein Problem darstellt.

Im Gegensatz zu Weizen reagiert Dinkel negativ auf Kunstdünger, was bedeutet, dass er für die industrielle Erzeugung nur bedingt geeignet ist. Günstig ist eine leichte Düngung mit Mist.

Wird Dinkel in der Milchreife geerntet und geröstet, wird er wegen der grünlichen Farbe als Grünkern bezeichnet.

Vorteile aus ökologischer Sicht:
- es wird kein Kunstdünger benötigt
- es wird kein Saatgutwechsel (andere Fruchtfolge) benötigt
- er ist nicht überzüchtet
- er ist anspruchslos
- er benötigt keine Beizung (gegen Pilzbefall)
- durch Entspelzen reduziert sich die Kontamination mit Umweltgiften

Dinkelbrot hat einen ausgeprägten Geschmack, ist magenfreundlicher sowie leicht verdaulich (Ballaststoffanteil). Es besitzt eine sehr gute Verträglichkeit bei Allergien.

 
 
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